Schmerzklinik
am
Arkauwald

Fachklinik für spezielle Schmerztherapie
a

Bismarckstr. 52 - 97980 Bad Mergentheim
Tel.: +49(0)7931-545-0
Fax: +49(0)7931-545-131

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Sie wollen mit einem erfahrenen Schmerzarzt sprechen? Kein Problem, einfach jeweils an einem Mittwoch zwischen 13.00 und 14 Uhr oder Donnerstag zwischen 13.00 und 15.00 Uhr die Tel.-Nr. 07931-5450 anwählen (keine extra Gebühren).

Bad Mergentheim

Laut der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit haben alle Versicherte (also auch ältere Patienten) einer gesetzlichen Krankenkasse einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch einen Brief an die Aufsichtsbehörden. Dieses Wahlrecht wurde mittlerweile auch durch Urteile von Landessozialgerichten bestätigt: Baden-Württemberg (Az: L 4 KR 2071/05) und Hessen ((Az.: L 1 KR 2/05: Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet, die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu berücksichtigen (eine Revision gegen diese Entscheidung ließ das Gericht gar nicht erst zu)). Der Kläger hatte die Kur noch während des laufenden Prozesses in der von ihm bevorzugten Einrichtung auf eigene Kosten angetreten. Seine Krankenkasse wurde dazu verurteilt, ihm die Kosten für die Kur zu erstatten.
Ein Recht, die Reha-Klinik selbst auszuwählen (gilt auch für Anschlußheilbehandlung en), haben nach §9 Sozialgesetzbuch IX nicht nur Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen, sondern Versicherte aller gesetzlichen Rehabilitationsträger, also auch Rentenversicherungen oder Unfallversicherungen. Die deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation hat dazu eine informative Broschüre herausgegeben: hier klicken.

Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt:

Arthritis Arthrose Armschmerzen atypischer Gesichtsschmerz Bandscheibenvorfall Beinschmerz Borreliose Brustwirbelsäulensyndrom Burning-feet-Syndrom Cluster-Kopfschmerz Komplexes regionales Schmerzsyndrom Durchblutungsstörung Dorsalgie Fibromyalgie Fibromyalgiesyndrom Gelenkschmerzen Gesichtsschmerz Gliederschmerzen Gürtelrose Halswirbelsäulensyndrom Herpes zoster Hörsturz Hüftschmerz Ischias Kausalgie Kopfschmerz Kreuzschmerz Leistenschmerz Lendenwirbelsäulensyndrom Lumbalgie Lumboischialgie Migräne Morbus Sudeck Muskelschmerz Nervenschmerzen Neuralgie Osteomyelitis Schleudertrauma Polyneuropathie Postzosterische Neuralgie Restles legs-Syndrom Rückenschmerz Schlaganfall (Hemialgesie) Schulterschmerz Spannungskopfschmerz Spinalkanalstenose Steißbeinschmerzen Kokzygodynie Sudeck Dystrophie Thalamusschmerz Tinnitus Zephalgie Cephalgie

Wenn Sie ein spezielles Schmerzthema suchen, schicken Sie uns einfach ein kurzes Mail: schmerz@schmerz.com. Wir informieren Sie prompt. Wir haben über 700 Themen im Internet, diese können wir hier aber nicht alle auflisten.

Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:

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Impressum

Informationen über Schmerzerkrankungen
von der
SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD in 97980 Bad Mergentheim
(Bismarckstr. 52 - Tel. +49(0)7931-545-0 * Fax: 545-131)
Erfahrung schon seit 1987

UNTERARMSCHMERZ
Chronischer Unterarmschmerz

Als Un terarm (lat.: Antebrachium) wird der rumpfferne Abschnitt der oberen Gl iedmaße vom El len bogen- bis zum Ha ndgelenk bezeichnet, bestehend aus Radius (= Speiche) und Ulna (= Elle) als Skelett und zwei großen Muskelgruppen, die Ha nd- und Fingerbeuger (Flexoren) sowie Ha nd- und Fingerstrecker (Extensoren).

Ein chronischer (= länger als drei Monate anhaltender oder immer wiederkehrender) Unterarmschmerz kann viele Ursachen haben.

Abgesehen von lokalen Verletzungen (z.B. Un terarmbruch) gibt es nur eine Erkrankung, bei der isoliert oder zumindest vorrangig ein Unterarmschmerz besteht:

Das Su lcus ulnaris-Syndrom

Als Sulcus ulnaris-Syndrom wird der Zustand nach einer Schädigung des Nervus ulnaris im Bereich des Sulcus nervi ulnaris (= eine Rinne am hinteren, inneren Ellen bogen) bezeichnet.
Die Krankheitszeichen sind wie beim Kubitaltunnel-Syndrom
(= eine durch Einengung entstandene Störung im selben Bereich):

  • örtliche Druckempfindlichkeit,
  • Verminderung der groben Kraft der Ha nd,
  • Muskelatrophie (Mm. interossei) (= Muskelgewebsschwund),
  • Unterarmschmerz, manchmal mit Ausstrahlung in den Obera rm sowie
  • Par- und Dysästhesien (= Fehl- und Mißempfindungen).


Ursächlich kommen reaktive
(= in Beantwortung eines körperlichen oder seelischen Reizes) Veränderungen knöcherner Strukturen nach Fraktur (= Knochenbruch) im Ellbogenbereich, aber auch solche Veränderungen ohne Fraktur in Frage sowie beruflich bedingte Mikrotraumata (= sehr geringfügige Verletzung des Skelettsystems) usw.

Die Therapie des Su lcus ulnaris-Syndroms erfolgt üblicherweise chirurgisch, in dem der N. ulnaris aus dem Su lcus heraus verlagert wird.
Verbleiben dennoch Schmerzen, so ist ein Behandlungsversuch mit der therapeutischen Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) in Form der kontinuierlichen Blockade des Plexus brachialis mit Katheter erfolgversprechend.
Die Therapie kann medikamentös mit Keltican® unterstützt werden.

Weitere Erkrankungen, bei denen in typischer Weise ein Unterarmschmerz besteht, allerdings nicht als alleinige Schmerzlokalisation:

Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um ein Kompressionss yndrom (Neuropathie) des Nervus medianus infolge einer mechanischen Reizung im Canalis carpi (= Handwurzelkanal) unter dem Ligamentum carpi transversum (= ein Halteband, das den Handwurzelkanal bedeckt).
Hier erfahren Sie genaueres über diese Erkrankung einschließlich Therapie.

Epicondyli tis radialis humeri
Bei dieser relativ häufigen Erkrankung klagen die Patienten über Schmerzen im Bereich des Epicond ylus radial is humer i (= über dem Ellen bogen außen), die sich bei Faustschluß und kräftiger Dorsalextension (= Beugung in Richtung Handrücken) im Handgelen k verstärken. Nicht selten besteht neben Ellen bogenschmerzen auch ein Unterarmschmerz, teilweise zusätzlich auch Oberar mschmerzen, so daß dann der ganze Ar m schmerzt. Regelmäßig besteht ein deutlicher Druckschmerz im Bereich des ellenbogennahen äußeren Unterarmes.
Die Ursache des chronischen Entzündungszustandes im Bereich der Sehnenansätze am Epicond
ylus lateral is humer i ist nicht geklärt; vieles spricht für eine mechanische Auslösung (Tennisarm, Tennisellenbogen, Golferellenbogen).
Hier erfahren Sie genaueres über diese Erkrankung einschließlich Therapie.

Schließlich kann auch eine Sudeck Dystrophie bzw. ein komplexes regionales Schmerzsyndrom Typ I zu einem heftigen Unterarmschmerz führen.
Die Sudeck`sche
Dys trophie ist eine sehr hartnäckige Erkrankung, die auch zur Invalidität führen kann, besonders wenn sie im Bereich der Hand auftritt.
Zu einer
Sudec k Dys trophie kann es nach jeder Ar m- oder Beinverletzung kommen. Die Pathogenese (= Krankheitsentwicklung) ist unbekannt. Die Patienten klagen über diffuse, heftige und brennende Schmerzen, ähnlich wie bei einer Kausalgie (Komplexes regionales Schmerzsyndrom Typ II) (= Schmerzen nach Nervenverletzung). Aufgrund der Zirkulationsstörung sind die betroffenen Partien meist bläulich livide verfärbt und ödematös (= aufgequollen) verändert. Beteiligte Gelenke versteifen.
Die Art der Gewebsveränderung läßt an eine lokal begrenzte vegetative Entgleisung denken (Debrunner 1988).
Hier erfahren Sie genaueres über diese Erkrankung einschließlich Therapie.

Viele gute Gründe sprechen für eine stationäre Behandlung in der SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD, so z.B.:

  • Reichhaltige Erfahrungen - in der Klinik werden seit 1987 ausschließlich Patienten mit chronischen Schmerzen behandelt.
  • Hohe fachliche Kompetenz, die Klinik bzw. der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer für das Fachgebiet „Spezielle Schmerztherapie".

Für Mitglieder gesetzlicher Kostenträger bieten wir auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V Rehabilitationsbehandlungen an und für Patienten mit privater Krankenkasse werden Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Die Klinik ist auch beihilfefähig. Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten. Zu weiteren Informationen (Behandlungsformen, Beantragung der Kostenübernahme bei den verschiedenen Kostenträgern, Schmerzambulanz usw.) gelangen Sie hier: http://www.schmerz.com/konzept-und-kostentraeger (einfach anklicken).

Wenn Sie ein spezielles Schmerzthema suchen, schicken Sie uns einfach ein kurzes Mail: schmerz@schmerz.com. Wir informieren Sie prompt. Wir haben über 700 Themen im Internet, diese können wir hier aber nicht alle auflisten.

Infos (z.B. Prospekt) können Sie zu jeder Tages- oder Nachtzeit anfordern, auch am Wochenende!
Tel.: +49 (0) 7931 - 545-0 * Fax: +49 (0) 7931 - 545-131

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Aktualisiert:>21.01.2010</> a&bl90-

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